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EmpCo-Richtlinie: Neue Anforderungen an die Kommunikation von Nachhaltigkeit im Tourismus

05.05.2026

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Ab September 2026 gelten mit der EU-Richtlinie „Empowering Consumers for the Green Transition“ (EmpCo) strengere Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Ziel ist es, Verbraucherinnen und Verbraucher besser vor irreführenden oder nicht ausreichend belegten grünen Werbeversprechen zu schützen. Handlungsleitfaden und Webinarreihe unterstützen bei der Umsetzung.

Handlungsleitfaden zur EmpCo-Richtlinie © DZT

Aussagen wie „nachhaltig“, „umweltfreundlich“, „klimaneutral“ oder ähnliche Begriffe in Online- oder Print-Medien müssen zukünftig sorgfältig geprüft und nachvollziehbar belegt werden können. Pauschale oder missverständliche Umweltaussagen können rechtlich problematisch werden.

Eine gute Orientierung bietet der “Handlungsleitfaden zur EmpCo-Richtlinie” der Deutschen Zentrale für Tourismus. Er hilft dabei, Nachhaltigkeitskommunikation besser einzuordnen und Umweltaussagen kritisch zu prüfen:

Ergänzend vermittelt die Aufzeichnung der EmpCo-Webinarreihe für Destinationen, Verbände, Siegelträger und touristische Organisationen praxisnahes Wissen, Hintergründe und konkrete Hilfestellungen für die Umsetzung im touristischen Alltag:

  1. „Was bedeutet die EmpCo für unsere Nachhaltigkeitskommunikation?“
  2. „Wo stehen unsere Siegel heute?“
  3. „Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es für unsere Siegel?“

=> https://www.nachhaltiger-tourismus.info/de/qualifizierung/empco-webinar.

Touristische Akteure sollten die Zeit bis September 2026 nutzen, um ihre Kommunikation frühzeitig zu überprüfen und sich gezielt auf die neuen Anforderungen vorzubereiten.