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Quartiere zu Ostern bereits zur Hälfte gebucht

20.03.2026

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Gastgebende erwarten weitere Buchungen zum Osterfest / Auswirkungen der gestiegenen Kraftstoffpreise auf das Buchungsverhalten spürbar / Leichter Preisanstieg für Osterurlaub in Mecklenburg-Vorpommern / Ausblick: Himmelfahrt und Pfingsten

Aktueller Vorbuchungsstand und erwartete Auslastung © MV-T

Der aktuellen Branchenumfrage der MV Tourismus GmbH zufolge mit rund 200 Teilnehmenden, darunter Beherbergungsbetriebe, gastronomische Einrichtungen sowie Freizeit- und Erlebnisanbieter, sind die Quartiere in Mecklenburg-Vorpommern an den Osterfeiertagen rund zur Hälfte gebucht (48 Prozent), die erwartete Auslastung liegt bei rund 66 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum liegen damit sowohl der Vorbuchungsstand (Ostern 2025: rund 49 Prozent) als auch die erwartete Auslastung (Ostern 2025: rund 66 Prozent) auf gleichem Niveau. Dazu der Geschäftsführer der MV Tourismus GmbH, Peter Kranz: „Die Osterfeiertage markieren den Saisonstart im Urlaubsland. Gäste können sich beispielsweise auf das Strandgalopprennen in Wustrow auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, das Vineta-Osterspektakel auf der Insel Usedom oder den Ostermarkt in der großen Feldsteinscheune in Bollewick in der Mecklenburgischen Seenplatte freuen. Erfreulich ist: Die Nachfrage nach Urlaub im Nordosten bleibt stabil; allerdings sind die Rahmenbedingungen weiter herausfordernd. Insbesondere die gestiegenen Kraftstoffpreise verschärfen in einem Urlaubsland, in dem 84 Prozent der Gäste mit dem PKW oder Wohnmobil anreisen, die Situation.“

Wirtschaftliche Lage regional unterschiedlich
Die eigene wirtschaftliche Lage bewertet rund jedes vierte Unternehmen aktuell mit „gut“ oder „sehr gut“ (26 Prozent). Auf der anderen Seite schätzt jedes fünfte Unternehmen diese als „schlecht“ oder „sehr schlecht“ ein (20 Prozent). Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent) schätzen ihre Lage als „mittelmäßig“ beziehungsweise „neutral“ ein. Ein Blick auf die Reiseregionen zeigt, dass aktuell besonders viele Unternehmen an der Mecklenburgischen Ostseeküste (Anteil „gut“ und „sehr gut“: 42 Prozent) und auf Fischland-Darß-Zingst (Anteil „gut“ und „sehr gut“: 39 Prozent) ihre wirtschaftliche Lage positiv einschätzen. Besonders wenige sind es hingegen in Vorpommern (Festland, 8 Prozent).

Rund die Hälfte der Befragten spürt Auswirkungen der aktuellen Kraftstoffpreise 
Ein deutliches Bild zeichnet sich in der Branche zum Thema Kraftstoffpreise im Zusammenhang mit dem Buchungsverhalten ab. Laut Umfrage spürt rund die Hälfte der Befragten (48 Prozent) bereits Auswirkungen der gestiegenen Kraftstoffpreise, und auch für die nahe Zukunft und die Saison sehen die Befragten diesbezüglich Veränderungen: Für die Osterfeiertage sehen 68 Prozent (sehr) negative Auswirkungen; 32 Prozent sehen keinen Einfluss; 1 Prozent sieht positive Auswirkungen. Für Himmelfahrt sehen 65 Prozent (sehr) negative Auswirkungen; 34 Prozent sehen keinen Einfluss, 1 Prozent sieht positive Auswirkungen. Für Pfingsten sind es noch 59 Prozent und für die Hauptsaison sind es 51 Prozent, die (sehr) negative Auswirkungen erwarten. „Wir sehen eine gespannte Erwartung hinsichtlich des Reiseverhaltens für die kommenden Feiertage und die Sommersaison“, sagte Kranz.

Leichter Preisanstieg für Osterurlaub in Mecklenburg-Vorpommern 
Laut Umfrage steigen die Preise für touristische Leistungen zum Osterfest im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 3,9 Prozent. Fast zwei Drittel der Unternehmen (63 Prozent) vermeldeten Preissteigerungen im Vergleich zum Vorjahr, 17 Prozent haben die Preise weder erhöht noch gesenkt; 19 Prozent der befragten Unternehmen senken ihre Preise.

Ausblick: Himmelfahrt und Pfingsten
An Himmelfahrt sind die Quartiere in Mecklenburg-Vorpommern bereits jetzt zur Hälfte (2025: 50 Prozent) gebucht; die erwartete Auslastung liegt bei rund 72 Prozent (2025: 72 Prozent). Für Pfingsten liegt der Vorbuchungsstand bei 53 Prozent (2025: 53 Prozent) und die erwartete Auslastung bei rund 78 Prozent (2025: 77 Prozent). Damit zeichnen sich für beide Feiertagsumfelder in der Vorausschau keine beziehungsweise kaum Veränderungen zum Vorjahr ab.

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